Selbstverständnis

Wir, die DLRG Ennepetal, haben es uns zur Aufgabe gemacht, das Schwimmen und Retten zu lehren. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen durch uns die Möglichkeit bekommen, schwimmen zu erlernen und stetig durch unsere Schulung zu verbessern, um eventuell selbst in Gefahrensituationen rettend eingreifen zu können.

So versuchen wir dem Motto „Freie Zeit in Sicherheit“ gerecht zu werden.

Wir sind daher bemüht, unsere Trainingsabende bunt, anspruchsvoll und motivierend zu gestalten.

Darüber hinaus sind wir als Rettungsorganisation im Katastrophenschutz tätig (z.B. Oder-Hochwasser 1997 oder Elbe-Hochwasser 2002).

Außerdem führen wir an unserer Wachstation an der Glörtalsperre Rettungswachdienst durch, um die dortige Schwimmer und eben auch Nichtschwimmer zu betreuen.

Weiter zählt die Jugendarbeit zur abwechslungsreichen Gestaltung der Freizeit unserer Kids zu unseren Aufgaben. Durch unseren Jugendausschuss bieten wir jede Menge Angebote über das gewohnte Training hinaus an.

Die Geschichte der Ortsgruppe Ennepetal

Unsere Ortsgruppe wurde am 11.01.1963 in Ennepetal gegründet. Nach dem Neubau des Ennepetaler Hallen- und Freibades stand anfangs die Ausbildung von Schwimmern und Rettungsschwimmern im Vordergrund. Schnell wurden unsere Aufgaben jedoch um die oben genannten Aspekte erweitert.

Die Geschichte der DLRG

Der 28. Juli 1912 war ein sonniger Sonntag. Über 1000 Badegäste und Ausflügler drängten sich kurz vor 19.00 Uhr auf die 800 m lange Seebrücke in Binz auf Rügen und erwarteten die Ankunft des Bäderdampfers „Kronprinz Wilhelm“. Plötzlich brach die Anlegestelle am Brückenkopf trichterförmig in sich zusammen. 70-80 Menschen stürzten in die Ostsee.

Dem schnellen Eingreifen der Matrosen der Kaiserlichen Marine war es zu verdanken, dass die meisten Menschen gerettet werden konnten. Für 16 aber, darunter zwei Kinder, kam jede Hilfe zu spät. Allein ein Mann, der Sergeant Richard Roemer aus Hohenlimburg, rettete unter Einsatz seines Lebens 12 Menschen vor dem Ertrinkungstod.

Was blieb, war die Erkenntnis, dass viele Menschen nicht schwimmen konnten und noch viel weniger in der Lage waren, Ertrinkende vor dem "nassen Tod" zu retten. Das Drama von Binz war der Auslöser für die Gründung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Am 19. Oktober 1913 wurde sie im Saal des Kaufmännischen Vereins in Leipzig ins Leben gerufen. Ihre Aufgabe: Sie sollte "eine weiteste Verbreitung sachgemäßer Kenntnisse und Fertigkeiten in Rettung und Wiederbelebung Ertrinkender herbeiführen".